Wildvogelzählung

Sinn und Zweck der Wildvogelzählung

Zweimal im Jahr ruft der Landesbund für Vogelschutz in Bayern dazu auf, eine Stunde lang Vögel der Umgebung zu zählen. Dabei kommt es darauf an, wie viele und welche Vogelarten gesehen werden. Die Ergebnisse der Vogelbeobachtung werden in einen Meldebogen eingetragen und an den LBV gesendet.

Im Winterhalbjahr 2016 zur „Stunde der Wintervögel“ haben sich in Bayern mehr als
26 000 Personen an der Zählung beteiligt und insgesamt über 700 000 Vögel gezählt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kohlmeise ist der häufigste Vogel in unserer direkten Nachbarschaft ist.

Mit Hilfe der Zählungen wird versucht, ornithologische Rückschlüsse ziehen. Zu klärende Fragen sind beispielsweise: Wie verändert sich das Zugverhalten einzelner Arten? Welche Vogelspezies werden durch die Winterfütterung gefördert? Wie häufig kommen Vögel der einzelnen Arten an den unterschiedlichen Standorten vor? Mit der Vogelzählung können Menschen aller Altersgruppen auf das Thema Vögel in der Natur sensibilisiert werden und

zu deren Schutz beitragen.

Interessierte Leser finden alle Informationen zur nächsten Zählung unter www.lbv.de
Auf der Internetseite werden Bilder und Laute der häufigeren Vogelarten präsentiert.